ein Projekt der
Stadt Bielefeld

Die Ergebnisse sind da! Auswertung der Befragung zum Verkehrsversuch altstadt.raum


Wir haben gefragt. Sie haben geantwortet. Anwohner*innen, Gewerbetreibende, Besucher*innen sowie Passant*innen haben sich bei unserer Befragung zu den probehalber umgesetzten Maßnahmen geäußert.

Ziele für die zukunftsfähige und attraktive Gestaltung des altstadt.raums sind die Stärkung des Handels und der Gastronomie, die Steigerung der Aufenthaltsqualität und eineVerbesserung der Lebensqualität sowie die Erhöhung der Sicherheit bei Veranstaltungen. Jetzt liegen die differenzierten Ergebnisse vor, wie die Befragten u. a. Umsatzentwicklung, Kundenfrequentierung, Entwicklung der Wohnqualität, Erreichbarkeit im altstadt.raum wahrgenommen haben.

>> Ergebnisse der Befragung

Update vom 13.12.2021:

>> Überarbeitete Endfassung der Auswertung der Online-Befragung

Kommentare

  1. J. Klein sagt:

    Schön, wenn der Radverkehr mit neuen, aufgemalten Radwegen, die bei Bedarf für Radfahrer freizuhalten sind, gefördert wird.
    Schön, wenn der öffentliche Nahverkehr gefördert wird, aber das scheint ja für die “Verkehrswende”, die uns als notwendig eingeredet wird, nicht auszureichen.
    Man muß das Autofahren mies machen, verteuern und behindern. Ohne Not.
    Diese Maßnahmen lehne ich ab.
    Für mich ist das Auto alternativlos.
    Für 90 % meiner Wege würde ich mit dem Nahverkehr mindestens die doppelte Zeit benötigen.
    Von schlechtem Wetter, Wartezeiten, überfüllten Verkehrsmitteln, Ansteckungsgefahr, Unsauberkeiten, … ganz zu schweigen.
    Ich fahre einen Smart, mit dem ich z. B. auf den jetzt umgewandelten Parkplätzen fast immer parken konnte um mit meiner Frau ( 70% Gehbehinderung aber keine Berechtigung für
    Behindertenparkplätze ) Einkäufe zu erledigen.
    Ich boykottiere deshalb seitdem die Innenstadt und kaufe bewußt dort nicht mehr ein.
    Auch Spaziergänge, Besuche von Cafes und Märkten mache ich nicht mehr. Ich würde mich nur über den Anblick der durchgeführten Veränderungen ärgern.
    Bei den guten Angeboten in unseren Nachbarstädten ist das kein Problem.
    Aber schade, dass das nicht mehr “meine Stadt” ist.

  2. M. Lang sagt:

    Liebe Stadt

    Auch wenn mir als Familienvater viele Maßnahmen zur Verkehrspolitik viel zu langsam ablaufen, so bin ich froh, dass sie es endlich angehen. Ich bewege mich in der Stadt autofrei. Fahre aber auswärts auch teils mit dem Auto. Ich sehe an ihrer Umfrage oft die verdrehte Wahrnehmung zum Auto. Trotz mittlerweile oft ausgelasteter Fahrradständer auch jetzt bei Mistwetter werden Radfahrer als schönwetter Reisende betrachtet. Es will nicht wahrgenommen werden, dass auch Radfahrer und Fußgänger einkaufen. Da ich fast ausschließlich für meine Familie in Bielefeld kaufe (5 Personen) glaube ich auch, einengen Teil zum Umsatz der Stadt beisteuere. Ich bin mir sicher, wenn sie sich nicht von Presse und Lobby einschüchtern lassen, so werden die Bewohner ihre Ideen in einigen Jahren auch zu schätzen wissen. Ich denke es muss stärker kommuniziert werden, dass die Verkehrspolitik gut FÜR DIE STADT und nicht gegen die Autofahrer ist.

    Und ein Hinweis, was mir wirklich fehlt:
    Ich wohne in der Stadt, und habe einen Fahrradstellplatz überdacht. Das Beispiel Ravensberger Straße zeigt hier woran es oft hakt. Die Leute brauchen überdachte oder auch abschließbare Fahrradhütten, in der sie eventuell auch ihre Räder laden können. Denn es ist dort (wie in vielen Stadtteilen) oft einfacher sein Auto zu benutzen, statt das Rad über Kellertreppen zum Kurzeinkauf zu nutzen. Fahrräder nachts am Laternenmast sind einfach zu oft dem Vandalismus ausgesetzt. Gute Fahrräder würde ich so NIE abstellen. Am „Heimweg“ hat die Freie Scholle mit ihren Radständern gezeigt, wie gerade Ältere froh sind, diese Parkmöglichkeiten nutzen zu können.

    Machen sie wirklich weiter, und danke für ihren zähen Mut!

    Schöne Grüße,
    M. Lang

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