ein Projekt der
Stadt Bielefeld

Klosterplatz bekommt sein neues Gesicht. 

Das Kernteam empfiehlt Pflaster, Bänke, Beleuchtung und Ausstattung.
Die Neugestaltung des Klosterplatzes schreitet weiter voran. Das Kernteam aus Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Interessengruppen hat sich jetzt auf zentrale Gestaltungselemente für den Platz verständigt. Dabei ging es um die Auswahl der Pflasterflächen, Bänke, Abfallbehälter und Beleuchtung.

Betrachten das ausgewählte Pflaster für den Klosterplatz: v.l.: Martin Adamski (Dezernent), 
Bernd-Christian Balz (Pro Bielefeld), Olaf Lewald (Leiter Amt für Verkehr), 
Henner Zimmat (Altstadtkaufmannschaft), André Langeworth (stellv. Bezirksbürgermeister Mitte), Frederik Suchla (Bezirksbürgermeister Mitte).

„Mit diesen Entscheidungen wird sichtbar, wie der Klosterplatz künftig aussehen wird. Der Platz soll nicht nur funktional sein, sondern ein Ort werden, an dem Menschen gerne verweilen, sich treffen und Veranstaltungen erleben können“, erklärt Verkehrsdezernent Martin Adamski.

Ziel ist es, den Klosterplatz künftig harmonisch in das Erscheinungsbild der Altstadt einzubinden und gleichzeitig einen modernen, attraktiven Aufenthaltsort für Bürgerinnen und Bürger zu schaffen. Nachdem im letzten Kernteamtreffen im April die Ausgestaltung des Platzes, wie z. B. Farben und Verlegemuster für das Pflaster, Baumarten und Beete diskutiert wurden, ging es nun noch weiter ins Detail. 

Bewährtes Altstadtkonzept wird fortgeführt

Bei der Auswahl der Ausstattung setzt die Stadt auf Elemente, die sich in der Bielefelder Altstadt bewährt haben. Dadurch entsteht ein einheitliches Stadtbild mit hohem Wiedererkennungswert.

So werden auf dem Klosterplatz Bänke des Modells „Kronach“ aufgestellt, die bereits an anderen Stellen der Altstadt zu finden sind. Neben Sitzbänken mit Armlehnen wird es auch flexibel nutzbare, herausnehmbare Bänke geben. Diese ermöglichen es, den Platz bei großen Veranstaltungen weiterhin offen und vielseitig zu nutzen.

Auch bei den Abfallbehältern fiel die Wahl auf einen bekannten Standard der Altstadt. Die Papierkörbe des Typs „Kendo“ verfügen über ein großes Fassungsvermögen und integrierte Aschenbecher.

Moderne Beleuchtung für mehr Aufenthaltsqualität

Für die Beleuchtung setzt die Stadt auf eine Kombination aus klassischen Laternen am Randbereich und modernen Lichtstelen und Bodenstrahlern auf der Platzfläche. Die Leuchten kommen bereits an anderen Stellen der Innenstadt erfolgreich zum Einsatz und sorgen für ein einheitliches Erscheinungsbild sowie eine angenehme Atmosphäre in den Abendstunden.

Auch die Lichtstelen werden im zentralen Veranstaltungsbereich teilweise herausnehmbar ausgeführt, damit der Klosterplatz weiterhin flexibel für Märkte, Feste und andere Veranstaltungen genutzt werden kann.

Pflaster orientiert sich an der Altstadt

Ein weiterer Schwerpunkt der Beratungen lag auf der Auswahl der Pflasterflächen. Da der originale Naturstein der Altstadt aus wirtschaftlichen Gründen nicht verwendet werden kann, wird für die Randbereiche ein Belag gewählt, der sich optisch eng am historischen Altstadtpflaster orientiert. Farbe, Materialwirkung und Erscheinungsbild greifen dabei den Charakter der Altstadt auf.

Für die Platzmitte empfiehlt das Kernteam einen innovativen Klimapflasterstein. Dieser kann Regenwasser aufnehmen, speichern und zeitversetzt wieder an die Umgebung abgeben. Durch die Verdunstung wird das Mikroklima verbessert und die sommerliche Aufheizung des Platzes reduziert. Zudem trägt die helle Oberfläche dazu bei, die Wärmeentwicklung auf dem Platz zu verringern.

Nächster Meilenstein für die Umgestaltung

Mit den nun getroffenen Entscheidungen sind wichtige Grundlagen für die weitere Planung und spätere Umsetzung geschaffen. Der Klosterplatz soll künftig die historische Atmosphäre des Standorts bewahren und gleichzeitig ein lebendiger Treffpunkt für alle Generationen werden. Mit der Auswahl von Pflaster, Möblierung und Beleuchtung ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zum neuen Klosterplatz erreicht.

Die Empfehlungen des Kernteams werden nun den politischen Gremien zur Beschlussfassung vorgelegt. 

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