ein Projekt der
Stadt Bielefeld

Kernteam einigt sich auf Planungsvariante.

Die beauftragten Planungsbüros der Bietergemeinschaft pbh Planungsbüro Hahm GmbH (Osnabrück) und SWUP GmbH (Berlin) hatten in Anlehnung an das von Scape Landschaftsarchitekten im Ideenwettbewerb entworfene Konzept verschiedene Varianten der Vorplanung weiterentwickelt und stellten diese in einem (erweiterten) Kernteam-Treffen zur Diskussion. Zum Treffen waren auch die Anwohner*innen des Klosterplatzes und die Gewerbetreibenden eingeladen, um die Entwürfe kennenzulernen und zu diskutieren.

Verkehrsdezernent Martin Adamski erklärt: „Unser gemeinsames Ziel für den Klosterplatz ist es, den besonderen Charakter des Platzes zu unterstreichen und ihn als attraktiven Anlaufpunkt zu entwickeln. Auch wird der Schulhof an Qualität gewinnen und Veranstaltungen werden den Platz beleben. Die Planungsbüros haben sehr praktikable Vorschläge für unsere „gute Stube der Altstadt“ entwickelt. Aus meiner Sicht rundherum ein sehr stimmiges Gesamtkonzept“. 

Frederik Suchla; Bezirksbürgermeister Mitte, betont: „Wir sehen mit großer Freude, dass der Platz seinen ruhigen und beschaulichen Charakter behalten wird, aber gleichzeitig auch eine gemeinsame Nutzung für Schule und Veranstaltungen möglich ist, ohne dass der Gesamtcharakter des Platzes gestört wird. Sicherheit und Raum für die Schulkinder im Einklang mit urbanem Leben ist für uns sehr wichtig.“ 

Henner Zimmat, 1. Vorsitzender des Altstadt Team Bielefeld e.V., ergänzt: „Die Planungsentwürfe tragen das besondere Ambiente der Altstadt sehr gut mit. Der neu gestaltete Klosterplatz bietet aus unserer Sicht großes Potenzial.  Veranstaltungen wie Abendmarkt, Weihnachtsmarkt und Leinewebermarkt sowie Flohmarkt und eine funktionierende Gastro-Szene locken die Menschen in die Stadt.“

Hintergrund und aktueller Stand:

Der Klosterplatz wird im Zuge des Großprojekts „altstadt-Raum“ umgestaltet. Nach europaweiter Ausschreibung der Planungsleistungen nahmen die Planungsbüros der Bietergemeinschaft pbh Planungsbüro Hahm GmbH (Osnabrück) und SWUP GmbH (Berlin) im November 2025 die Arbeit auf. Die Planung entwickelt das von Scape Landschaftsarchitekten entworfene Siegerkonzept des Ideenwettbewerbs weiter. Die Qualitätskriterien für den Ideenwettbewerb altstadt.raum aus 2023 gelten auch für die Klosterplatzumgestaltung. 

Olaf Lewald unterstreicht: „Der Zeitplan ist ambitioniert, da die beantragten Fördermittel vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen fristgerecht bis Ende 2027 verbaut werden müssen.“

Intensive Beteiligungsveranstaltungen mit Eigentümer*innen sowie Anwohner*innen, Vertreter*innen der Klosterschule, der Kirchengemeinde St. Jodokus und den Gewerbetreibenden im Planungsverlauf definierten vorab die Anforderungen der verschiedenen Nutzergruppen.  

In das Briefing für die Planungsbüros wurden folgende Fragestellungen und Rahmenbedingungen aufgenommen:

  • die Nutzung des Platzes als Schulhof und Anforderungen der Schule
    an die Sicherheit der Kinder
  • eine optische, aber nicht bauliche, Abgrenzung des Schulhof-Areals vom Gesamtplatz
  • das Angebot von Außengastronomieflächen für die am Klosterplatz
    ansässigen gastronomischen Betriebe direkt von ihren Gebäuden
  • die Anregung für zusätzliche kommunikativ angeordnete konsumfreie Sitzbereiche
  • die Planung einer Fahrradachse von der Hagenbruchstraße zur Klosterstraße/Ritterstraße entlang des Platzes
  • die Anforderungen aus der kirchlichen Nutzung, u.a. für Gottesdienste 
  • Gesetzliche Vorgaben wie Barrierefreiheit, Terrorabwehr bei öffentlichen Veranstaltungen
  • Die Einrichtung einer öffentlichen Toilette

Ansprechpartner*innen für Rückfragen:

Kerstin Heß, Tel. 0521/51 2820, Kerstin.hess@bielefeld.de
Dr. Nora Niebel, Tel. 0521/51 8223, noraanna.niebel@bielefeld.de

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