ein Projekt der
Stadt Bielefeld

Ritterstraße/Notpfortenstraße/Klosterstraße

Der Straßenraum am Süsterplatz erfreut sich wachsender Beliebtheit. Die Plätze in der Außengastronomie sind gut gefüllt und bewirken eine spürbare Belebung. Da kommt schon fast Urlaubs-Feeling auf.
Der Streckenposten an der Ritterstraße/Ecke Güsenstraße ist leider weiterhin erforderlich. Da das Verbot der Einfahrt häufig übersehen wurde, mussten wir einen Sperrpfosten in Höhe Klötzer aufstellen. Dieser wird zu den Anlieferzeiten (6.00 bis 10.30 Uhr und 19.00 bis 22 Uhr) von dem Streckenposten geöffnet und anschließend wieder geschlossen.

Insgesamt konnten wir beobachten, dass weitaus weniger Autos bis zum Streckenposten an der Ritterstraße fahren. Im Momente prüfen wir, ob sich dies durch die Aufstellung einer weiteren Sperrschranke an der Ecke Ritterstraße/Goldstraße weiter verringern ließe.
An der Ritterstraße ist nun auch das Altstadt-Hotel mit im Boot und bereitet gerade eine Fläche für die Außengastronomie vor. Wir freuen uns über die weitere Belebung des Straßenraumes. Je mehr mitmachen, desto besser.

In Sachen Verkehr hat sich die Situation entspannt. Ein Rückstau an der Ampel Klosterstraße ist in den Sommerferien nicht mehr zu beobachten. Zwischenzeitlich wurde die Steuerung der Ampel optimiert, so dass bei Grün mehr Autos aus der Klosterstraße abfließen können. Dazu führen wir übrigens regelmäßige Erhebungen durch. Die Umwandlung des eingeschränkten in ein absolutes Halteverbot vor dem Imbiss prüfen wir gerade. Dann könnte die rechte Fahrspur vor der Ampel uneingeschränkt genutzt werden und der Verkehr besser fließen.

In der Elsa-Brändström-Straße wird bis spätestens zum 10. oder 11. August eine Hinweistafel aufgestellt, die auf die nicht mehr mögliche Durchfahrt zum Niederwall durch die Altstadt verweist. Auf die Erreichbarkeit der Parkhäuser Ritterstraße und Thalia wird natürlich hingewiesen.

Kommentare

  1. Andreas sagt:

    Vorweg, ich bin Anwohner im nördlichen altstadt.raum und nutze die betroffenen Straßen sowohl als Radfahrrad als auch zwangsläufig (da beruflich notwendig) mit dem Auto. Die Situation, die sich durch die einseitige Sperrung der Notpfortenstraße ergeben hat, kann ich aus meiner Erfahrung und die meiner Nachbarn nur als sehr wenig zielführend bezeichnen.

    Der Abfluss des Autoverkehrs und die damit verbundene Abgas-/ CO2-Belastung ausschließlich über die Ritterstraße ist unverändert mangelhaft (Stop an Go). Ich muss diese Strecke jeden Tag nutzen und kann dort nur eine minimale Verbesserung zum Beginn des Projekts feststellen. Als Fahrradfahrer ist diese Straße durch die Baustelle Harmsmarkt eigentlich nur noch gefährlicher geworden.

    Die einseitige Sperrung der Notpfortenstraße suggeriert Radfahrern nur eine Pseudosicherheit. Auf der Hälfte der Notpfortenstraße kommen aus der Mauerstaße sowohl von links als auch rechts die Autos, da dieses durch die Verkehrsführung nun einmal nicht anders möglich ist. Nach nur wenigen Meter treffen die Radfahrer außerdem ab der verengten Goldstraße und Ritterstraße zwangsläufig wieder auf den Autoverkehr, da die Anwohner und der Lieferverkehr nun einmal irgendwie rein bzw. raus müssen.

    Als Radfahrer nutze ich vom Oberntorwall kommend mittlerweile wieder ausschließlich den ursprünglichen Radweg rechts zu Beginn der Notpfortenstraße am Küchenstudio. Da fühle ich mich sicherer. Und da bin ich mit Abstand nicht der Einzige.

    Ich möchte Sie dringend bitten, die Notpfortenstraße wieder beiderseitig für den Autoverkehr zu öffnen. Einerseits um die Abgas- und CO2-Belastung im nördlichen altstadt.raum durch einen schnelleren Abfluss des nun einmal notwendigen Autoverkehrs (Anwohner/ Lieferanten) zu beschleunigen. Andererseits sehe ich (als Radfahrer) keine wirkliche Verbesserung für den Radverkehr durch die einseitige Sperrung der Notpfortenstraßen, da diese nicht in das folgende Gesamtkonzept der Verkehrsführung/-beruhigung passt.

  2. JD sagt:

    Die letzten zwei Jahre bin ich problemlos mit meinem E Roller in die Altstadt gependelt. Diesen habe ich IMMER direkt am Laden (mein Arbeitsplatz) geparkt. Niemanden wurde dadurch behindert. In den letzten Monaten musste ich mich damit abfinden, die restlichen Meter der Ritterstraße das Fahrzeug schieben zu müssen. Das mittlerweile das Parken aktiv untersagt wird und ich jetzt ein Problem habe zur Arbeitsstätte zu gelangen kann ich nicht so ohne weiteres hinnehmen. Am Roller begrüßte mich heute ein 30 Euro Strafzettel. Anstatt einfach mal den Kopf durch die Ladentür zu stecken und freundlich darauf hinzuweisen, wird stattdessen direkt das Ticket am Windschild befestigt. Da kann man sich nur am Kopf packen…

  3. malena sagt:

    jeden tag fahren am krispy kebab ecke notpfortenstraße mindestens 50 pkws und motorräder um die gesperrte straße vorbei auf der gegenverkehsstraßenseite, oft bei rot über die ampel. am wochenende die doppelte anzahl. welchen nutzen soll eine initiative wie alstadt.raum haben bzw. belastbare ergebnissse erzielen wenn die massnahmen nicht kontrolliert oder durchgesetzt werden? des weiteren ist der lärm der motorräder und autoprotzer hier in der straße kaum mehr zu ertragen, es nutzt nichts hier 30 km/h-schilder anzuschrauben wenn auch das 1. nicht kontrolliert wird oder 2. diese idioten zwar schritt fahren aber ihre motoren auch im leerlauf oder im stand aufheulen lassen wie formel-1-rennwagen?
    die zumüllung durch kunden des krispy kebab nimmt alarmierend zu.

    • Petra sagt:

      Die illegal verkehrt herum fahreneden PKW sind mir als Radfahrer auch schon öfters gefährlich nah gekommen. Es hilft auch nichts, ihnen mitzuteilen, dass sie verkehrt fahren, man wird dann nur angeblafft, dass man ja angeblich anders nicht mehr heraus komme und es wird munter weiter gefahren.

      Darum begrüße ich die rot-weißen Absperrbaken, die deutlich auf die Radspur gestellt werden und die Durchfahrt für Autos verhindern. Und dies optisch für die Autofahrer auch deutlich machen. Leider stehen diese täglich leicht anders – an sich kein Problem, aber manchmal stehen sie gefährlich für Radfahrer. Z.b. stehen sie ab und an relativ nah am Bordstein – dann kommt man nicht mehr gut (gerade ich mit dem Lastenrad oder ein Kind) dort hindurch, man fährt also zwischen der Bake und dem Gegenverkehr – wenn der sich aber nicht an der Bordsteinkante orientiert, wirds für die Radler kriminell eng. Da ist wenig Rücksicht von seiten der entgegen kommenden Autofahrer zu erwarten.

      Oben an der Kreuzung zum Oberntorwall steht die Bake auch teilweise so, dass man als Radler nicht recht weiss, stell ich mich rechts oder links der Bake hin – und wenn man als Mama sich neben sein Kind stellen möchte, um einen Anschubser zu gegben (immerhin geht es für Radler an dieser Stelle noch bergauf) schaut man doof in die Röhre.

      Wären hier fest installierte Rot-Weiße-Pfähle, ählich derer, die in am Altstädter Kirchplatz montiert wurden, eine Alternative? Die nehmen nicht so viel Platz weg, können für Lieferverkehr mittels Schlüssel immer noch beseitigt werden und als Radler kommt man deutlich besser drum herum. Für Pedalen sind die hohen Standfüsse nämlich auch gefährlich. Außerdem würden diese sich nicht über die Straße bewegen und “vergessen” werden zurück zu stellen. Bei letzterem fahren dann nämlich direkt wieder die Autos munter durch am Krispy Kebab vorbei direkt auf den Oberntorwall. Es wundert sich auch kein Autofahrer, dass dort nur noch eine Radlerampel ist. Solange sie grün ist, wird da gefahren.

      Durch die geänderte Verkehrsführung kommen jetzt mehr Autos aus der Mauerstraße auf die Notpfortenstraße. An dieser Kreuzung kommt vom Oberntorwall kommend der Radweg über diese unseelige Abtrennung auf die Kreuzung zu, wo man als Radler dann aber in den fließenden Verkehr wechseln muss. Gefühlt kommt jetzt fast jedesmal ein Auto von rechts und sorgt für eine gefährliche Situation im Kreuzungsbereich für fahrende Radler. Viele Radler wechseln jetzt schon oben an der Kreuzung auf die Straße – das kann ja eigentlich nicht Sinn der Sache sein – aber ich kann es verstehen. Habe selber auch schon darüber nachgedacht. Vermutlich ist das für Radler weniger gefährlich, als in die Zange zwischen PKW vom Oberntorwall und PKW aus der Mauerstraße zu geraten.

  4. Claudia Helpap sagt:

    Hallo! Wir wohnen in der Ritterstraße 11/13 und haben feste Parkplätze im Ritter-Parkhaus. Es ist jedoch unbedingt erforderlich zum Be- und Entladen vor dem Haus anzuhalten. Dort gibt es inzwischen zwei Parkplätze, die jedoch immer von Dauerparkern besetzt sein, darunter auch ein Motorrad. Wie soll ich in Zukunft meine Einkäufe, Koffer etc. ein- und ausladen? Vor unserer Tür ist absolutes Halteverbot!

Schreibe einen Kommentar zu malena Antworten abbrechen

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind mit * markiert

Olaf Lewald
Amt für Verkehr
Amtsleiter

   0521 51-3003
   olaf.lewald@bielefeld.de

Oliver Spree
Amt für Verkehr
Projektleiter

   0521 51-8289
   oliver.spree@bielefeld.de